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Butter sind fantastische Zutaten in DIY-Kosmetika. Sie sorgen für Feuchtigkeit, Nährung und Schutz der Haut. Sie sind herrlich in Produkten für Haut und Haare zu verwenden. Und die meisten Butter kannst du sogar pur auf der Haut verwenden. In diesem Blog erfährst du alles über die verschiedenen Butter, und danach weißt du genau, welche Butter für deine Haut geeignet ist.
Welche Butter du auch verwendest – einige Eigenschaften haben alle Butter gemeinsam.
Feuchtigkeit: Alle Butter sind intensiv feuchtigkeitsspendend für die Haut. Das macht sie zu einer sehr geeigneten Zutat für trockenere Hauttypen.
Schutz: Alle Butter bilden eine schützende Schicht auf der Haut, die Feuchtigkeitsverlust verhindert und die Haut vor äußeren Einflüssen schützt.
Nährend: Alle Butter sind nährend für die Haut. Sie enthalten Vitamine, Mineralien und Fettsäuren, die Haut und Haare nähren.
Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns zunächst die Unterschiede zwischen den Butter an. Die Unterschiede lassen sich in Quelle, Textur & Konsistenz und Duft einteilen.

Du kannst alle Butter in Kosmetika verwenden. Je nachdem, was du herstellen möchtest und welche Konsistenz du in deinem Rezept suchst, entscheidest du dich für die eine oder die andere Butter.
Kakaobutter ist bekannt für ihre feste Textur und natürlich den herrlichen Kakaoduft.
Vorteile: enthält natürliche Antioxidantien, dringt tief in die Haut ein und spendet Feuchtigkeit, macht weich und regeneriert. Außerdem verbessert sie die Elastizität und hilft dabei, Narben zu reduzieren. Kakaobutter hat einen positiven Effekt auf verschiedene Hauterkrankungen. Von einer sehr trockenen, roten Haut bis hin zu Hautirritationen. Kakaobutter hilft dir!
Nachteile: Kakaobutter ist komedogen und daher nicht für fettige Haut / Haut mit Unreinheiten geeignet.
Wie verwendest du Kakaobutter? Kakaobutter kannst du pur auf der Haut verwenden. Einfach zwischen den Händen reiben oder auf die Haut auftragen. Durch deine Körpertemperatur wird sie immer weicher. Auch sehr gut als Massageöl geeignet – lass dafür etwas mehr Butter auf der Haut schmelzen, sodass eine Schicht auf der Haut verbleibt.
Für DIY-Fans: häufig verwendet in Lippenbalsamen, Bodybuttern oder Cremes. Oder probiere die Shea butter body bar mit Kakaobutter.
Shea Butter ist sehr vielseitig und wird in allen möglichen Produkten verwendet.
Vorteile: Shea Butter spendet Feuchtigkeit, macht weich und wirkt beruhigend und regeneriert die beschädigte Haut. Sie enthält viel Vitamin E und unterstützt die Barrierefunktion der Haut. Perfekt für trockene, rote, gereizte und beschädigte Haut. Shea Butter enthält Kaffeesäure: Diese sorgt für einen leichten Schutz vor UV-Strahlung.
Nachteile: Wenn du empfindlich auf Nüsse oder Latex reagierst, kann sich eine allergische Reaktion auf Shea Butter entwickeln. Teste sie daher immer vorab auf einer kleinen Hautstelle (zum Beispiel in der Armbeuge). Außerdem kann Shea Butter manchmal etwas fettig anfühlen. Um das zu verringern, kannst du Shea Butter mit Öl oder Mangobutter mischen.
Wie verwendest du Shea Butter? Wenn du Shea Butter pur auf der Haut verwenden möchtest, gibst du etwas Shea Butter auf deine Hand und massierst sie sanft in die Haut (oder natürlich in die Haare) ein.
Für DIY-Fans: Shea Butter ist eine fantastische Zutat in vielen DIY-Rezepten, wie Bodybuttern, Bodybars oder (Lippen-)Balms. Brauchst du Inspiration? Inzwischen sind mehr als 10 Rezepte online mit Shea Butter verfügbar. Mach die Rosy Face & Body butter oder Oat und Shea Body Fluff.
Mangobutter ist von der Konsistenz her vergleichbar mit Sheabutter.
Vorteile: Mangobutter hydratisiert die Haut, ist reich an Antioxidantien und verbessert die Elastizität der Haut. Mangobutter lässt sich besser auf der Haut verteilen als Sheabutter. Es ist eine 'trockene' Butter und fühlt sich daher weniger fettig an. Darüber hinaus enthält sie Mangiferin, das einen leichten Schutz vor UVB-Strahlung bietet. Außerdem ist Mangobutter reich an Allantoin, was dafür sorgt, dass die Haut Feuchtigkeit gut binden kann.
Wie verwendest du Mangobutter? Mangobutter kannst du pur auf der Haut verwenden. Sie pflegt und reinigt die Haut und vermindert erste Fältchen. Ideal für die trockene, empfindliche oder reife Haut. Außerdem wirkt Mangobutter sehr beruhigend und viele Menschen verwenden sie als Aftersun.
Für DIY-Fans: Mangobutter ist eine herrliche Zutat in wasserfreien Cremes, Balsamen, Buttern, Scrubs und Emulsionen. Da es sich um eine trockene Butter handelt, lässt sie sich am besten mit weichen Ölen oder Buttern wie Sheabutter mischen. Lieber ein fertiges Rezept ausprobieren? Dann greif zur Tropical Mango Body Butter oder den Calendula lotion bars
Cupuaçu Butter stammt vom Cupuaçu-Baum, einer Verwandten des Kakaobaums. Manchmal wird diese Butter sogar in weißer Schokolade verwendet.
Vorteile: Sie ist eine herrliche Zutat in Anti-Aging-Cremes. Das liegt daran, dass Cupuaçu viele Antioxidantien enthält, die den Hautalterungsprozess verlangsamen. Sie dringt tief in die Haut ein und hilft dabei, die Haut zu nähren und die Elastizität der Haut zu verbessern. Sie wird sehr leicht von der Haut aufgenommen und ist enorm hydratisierend. Das macht sie zu einer fantastischen Butter für trockenere Haut und Haare!
Wie verwendest du Cupuaçu-Butter? Cupuaçu-Butter kannst du pur auf der Haut als Moisturizer oder Bodybutter verwenden. Auch sehr schön als Haarmaske für trockenes oder gefärbtes Haar.
Für DIY-Fans: Cupuaçu-Butter ist eine perfekte vegane Alternative zu Lanolin aufgrund des niedrigen Schmelzpunkts und der hohen Wasseraufnahmekapazität. Außerdem wirkt sie als natürlicher Emulgator, sodass wasser- und ölbasierte Inhaltsstoffe sich verbinden können. Sehr schön in Bodybuttern wie der Amazonian Body Butter oder in Anti-Aging-Hautpflegeprodukten.
Kokumbutter ist wie Kakaobutter eine der härtesten pflanzlichen Buttern, die es gibt. Obwohl sie so eine harte Butter ist, schmilzt sie schnell auf der Haut.
Vorteile: Kokumbutter hat weichmachende und hydratisierende Eigenschaften und stellt die Hautbarriere wieder her. Kokumbutter ist nicht komedogen und verstopft die Poren nicht. Sie reguliert sogar die Talgproduktion, hat eine leichtere Textur und macht die Haut nicht fettig. Kokumbutter gehört zu den nicht-trocknenden Ölen und zieht schnell ein. Sie schützt die Haut vor Austrocknung und macht trockene und alternde Haut straff und glatt.
Wie verwendest du Kokumbutter? Kokumbutter ist als eine der wenigen Buttern sehr gut geeignet für die fettige Haut.
Für DIY-Fans: Kokumbutter ist eine gute Alternative zu Kakaobutter. Du kannst sie in leichten Bodylotions, Gesichtscremes und Haarprodukten verwenden. Unser All Purpose Balm enthält ebenfalls Kokumbutter.

Shea Nilotica hat die Vorteile von Sheabutter, ist aber von der Konsistenz viel cremiger.
Vorteile: Shea Nilotica ist intensiv hydratisierend, nährend, beruhigend und pflegend und geeignet für die empfindlichste und gereizteste Haut. Shea Nilotica enthält mehr Olein als die gewöhnliche Shea Butter und ist dadurch weicher und besser streichfähig.
Wie verwendest du Shea Nilotica? Shea Nilotica kannst du pur auf der Haut verwenden. Durch die pflegenden, regenerierenden und weichmachenden Eigenschaften hat Shea Nilotica einen positiven Effekt auf viele Hautprobleme. Sie ist sehr gut geeignet für die trockene, empfindliche, gereizte und schuppige Haut. Und noch etwas: sowohl Mama als auch Baby profitiert von Shea Nilotica.
Für DIY-Fans: Shea Nilotica lässt sich gut in Gesichtscremes, Bodybutter und Produkte für empfindliche Haut verarbeiten. Das DIY vegan lippenbalsem Paket enthält Shea Nilotica.
Geschrieben von: Helena