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Wie bewahrst du ein Öl auf, was ist die Haltbarkeit und woran erkennst du, ob ein Öl noch gut ist? Obwohl auf jedem Produkt ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben ist, bedeutet das nicht immer, dass du das Produkt nach diesem Datum nicht mehr verwenden kannst. In diesem Blog erfährst du mehr über die Haltbarkeit und die Aufbewahrung eines Öls.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum eines pflanzlichen Öls, Wachses oder einer Butter hängt mit der Aufbewahrung des Öls zusammen. Wie bewahrst du ein Öl also auf? Ein Öl bewahrst du immer an einem kühlen, dunklen Ort auf. Das muss nicht der Kühlschrank sein, ist aber natürlich möglich. Setze das Öl nicht zu vielen Temperaturschwankungen aus. Alle Öle haben von Natur aus eine unterschiedliche Haltbarkeit, was mit der Zusammensetzung eines Öls zusammenhängt.
Tipp: Wenn du eine Mischung aus verschiedenen Ölen herstellst, kann es sinnvoll sein, eine kleine Menge (zum Beispiel 30–100 ml) herzustellen. Dazu gibst du dann Vitamin E Öl oder Rosmarin Antioxidant hinzu. Die großen Verpackungen kannst du an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren.
Alle unsere Öle werden in dunklen Fläschchen geliefert. Die dunkle Farbe schützt das Öl vor Licht. Wir empfehlen, Öle immer in dunklen Fläschchen aufzubewahren, um die Qualität zu erhalten.

Für Rohstoffe sind wir nicht verpflichtet, ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf ein Fläschchen zu schreiben. Dennoch haben wir auf jedem Fläschchen ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben, um unseren Kunden eine Orientierung zu geben. Pro Produktkategorie halten wir eine standardmäßige Haltbarkeit ein und weichen nur davon ab, wenn Dokumentationen etwas anderes belegen. Wir geben die Mindesthaltbarkeit auf dem Produkt an, die mit der Dokumentation des Lieferanten übereinstimmt. In der Praxis sind Rohstoffe oft deutlich länger haltbar. So haben unsere Wachse eine Haltbarkeit von 2 Jahren, aber sie verderben eigentlich nicht und können noch Jahre nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum verwendet werden.

Ätherische Öle sind auf der Haut mindestens 2 Jahre haltbar (natürlich gemischt mit einem Trägeröl). Danach können sie noch in deinem Diffuser verwendet werden. Auch für ätherische Öle gilt: Setze die Öle nicht zu vielen Temperaturschwankungen und nicht direktem Sonnenlicht (Wärme und UV-Strahlung) aus. Manche ätherischen Öle sind wie ein guter Wein – der Duft wird mit den Jahren sogar besser (zum Beispiel Patchouli oder Sandelholz).
Durchaus! Öle und Fette können durch Ranzigwerden, also Oxidation, verderben. Oxidation entsteht durch Licht, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Wärme. Wenn ein Öl ranzig wird, hat sich die chemische Zusammensetzung verändert. Das führt immer dazu, dass sich Geschmack und Geruch verändern.
Du kannst die Oxidation verlangsamen, indem du Vitamin E zu deinem Öl hinzufügst.
Möchtest du sichergehen, ob ein Produkt noch gut ist? Dann vertrau deinen Augen und deiner Nase. Ein Trägeröl riecht wirklich anders, wenn es nicht mehr gut ist. Auch die Farbe verändert sich. Wenn Geruch und Farbe noch gleich sind, kannst du ein Produkt noch problemlos verwenden (dies gilt nicht für Hydrosole und andere wässrige Lösungen)
Geschrieben von: Helena Laarman