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Salicylsäure, Glykolsäure, Milchsäure oder einfach ein Scrub? Exfolianten sind die ideale Ergänzung für eine schöne, gesunde und strahlende Haut. Exfolieren bedeutet das Entfernen abgestorbener Hautzellen. Was ist ein Exfoliant eigentlich genau und warum solltest du exfolieren? In diesem Blog beantworten wir all deine Fragen und du erfährst auch Optionen für eine natürliche Variante.
Exfolianten werden seit Jahrhunderten in der Hautpflege eingesetzt. Von gemahlenem Edelstein, Sand bis hin zu Bädern in Milch(säure). Alles, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Zellerneuerung anzuregen.
Wahrscheinlich bist du ihnen schon einmal begegnet. Scrubs, Peelings, Exfolianten – aber was ist nun der Unterschied? Ein Exfoliant ist ein Produkt, das abgestorbene Hautzellen von der Haut entfernt. Das kann die Hautstruktur verbessern, verstopfte Poren reduzieren und feine Linien und Fältchen vermindern. Exfolieren kann auf drei Arten erfolgen: Mechanisch, enzymatisch (enzymatische Exfolianten enthalten Enzyme, die die abgestorbenen Hautzellen auflösen) oder chemisch.
Scrubs : Ein Scrub ist ein physikalisches Exfoliant, das aus kleinen Körnchen besteht, die die abgestorbenen Hautzellen von der Hautoberfläche abschrubben.
Bei der Verwendung von Scrubs musst du gut darauf achten, dass du die Haut nicht beschädigst. Zu viel Reibung kann die Haut reizen und austrocknen. Massiere immer auf sanfte Weise ein.
Für das Gesicht gibt es milde Scrubs wie den Bambus-Scrub. Dieser Scrub besteht aus feinen Fasern aus Bambus und nach der Anwendung fühlt sich deine Haut supersanft an! Auch Jojoba-Samen können als Scrub verwendet werden. Diese stammen vom Jojoba-Strauch.
Möchtest du lieber selbst loslegen? Du kannst ganz einfach einen natürlichen Scrub herstellen, zum Beispiel mit Zucker, Salz oder gemahlenem Kaffee.
Möchtest du einen Scrub für deinen Körper herstellen? Dann ist Meersalz eine wunderbare Option. Mische Meersalz mit Kokosöl, bis du eine dicke Paste hast (füge bei Bedarf ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu) und trage dies auf deinen Körper auf. Lass es ein paar Minuten einwirken und spüle es dann wieder ab.
Chemische Exfolianten lösen den 'Kleber' auf, mit dem abgestorbene Hautzellen an der Hautoberfläche haften. Dadurch lösen sich die Hautzellen leicht und die abgestorbenen Hautzellen schuppen ab.
Chemische Exfolianten können in Alphahydroxysäuren (AHAs) und Betahydroxysäuren (BHAs) unterteilt werden.
Glykolsäure: Diese Säure gehört zu den AHAs, also den Fruchtsäuren. Glykolsäure besteht aus sehr kleinen Molekülen und kann dadurch tief in die Haut eindringen. Außerdem hilft sie der Haut, Feuchtigkeit zu speichern, wodurch die Haut besser hydratisiert wird. Sie verfeinert die Hautstruktur, wodurch oberflächliche Fältchen reduziert werden.
Tipps zur Verwendung von Glykolsäure: Wenn du Glykolsäure in deiner DIY-Kreation verwenden möchtest, kannst du 8–10 % zur Wasserphase hinzufügen. Beachte jedoch: Glykolsäure wirkt am besten in einem Produkt mit einem pH-Wert von 3,8–4,4. Ein zu hoher pH-Wert führt dazu, dass die Glykolsäure neutralisiert wird und dadurch ihre exfolierende Wirkung verliert.
Apfelsäure: gehört ebenfalls zu den AHAs und ist eine sehr milde Säure mit einer leicht exfolierenden Wirkung. Darüber hinaus hat sie auch eine feuchtigkeitsspendende und aufhellende Wirkung.
Tipps zur Verwendung von Apfelsäure: Wenn du Apfelsäure mit anderen Säuren kombinierst, wird die Wirkung dieser Säuren verstärkt. Füge 1–2 % zur Wasserphase deines Produkts hinzu. Funktioniert hervorragend in Kombination mit Glykolsäure.
Milchsäure: auch diese Säure gehört zu den AHAs. Milchsäure ist eine milde Säure, die exfoliiert, hydratisiert und die Hautstruktur verbessert. Außerdem unterstützt sie gereizte und empfindliche Haut.
Salicylsäure: Dies ist eine BHA, die gut durch eine (fettige) Hautschicht eindringt, wo sie tief in den Poren Ansammlungen von Talg und abgestorbenen Hautzellen reduziert. Diese Säure ist daher sehr gut für fettige Haut geeignet.
Geschrieben von: Helena

Natürlich kann sich deine Haut prima selbst erneuern, aber ein bisschen Hilfe schadet nie, oder?! Besonders wenn du eine matte, trockene Haut hast, feine Linien oder Pickel und Unreinheiten, kann Exfolieren gut für deine Haut sein. Angesammelte (abgestorbene) Hautzellen können für eine matte Haut oder Pickel und Unreinheiten sorgen.
Um diese abgestorbenen Hautzellen zu entfernen, verwendest du einen Exfolianten. Dadurch gibst du deiner Haut wieder die Möglichkeit, eine neue Schicht zu bilden. Deine Haut wird glatter und Pickel sowie Unreinheiten können vorgebeugt werden.
Und deine Haut bekommt davon einen echten Boost!

Für fettige Haut kannst du auch Weidenrindenextrakt verwenden. Dies ist eine pflanzliche Form der Salicylsäure. Genau wie Salicylsäure hat er reinigende Eigenschaften und ist daher sehr gut für fettige Haut geeignet. Weidenrinde enthält den Wirkstoff Salicin. Dieser ist nicht ganz dasselbe wie Salicylsäure, hat jedoch gleichwertige Eigenschaften auf der Haut. Er wirkt exfolierend und sorgt für eine frische und strahlende Haut.
Tipps zur Verwendung von Weidenrindenextrakt: Füge 1–2 % zu deinem Rezept hinzu. Für eine optimale Wirksamkeit sollte der pH-Wert deines Produkts zwischen 4 und 6,5 liegen.
