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Sonnenlicht ist unverzichtbar für alles Leben auf der Erde. Das bedeutet nicht, dass du nicht vorsichtig damit umgehen solltest. In diesem Blog erfährst du, wie Sonnenlicht auf verschiedene Weisen Einfluss auf deine Haut hat, was der Unterschied zwischen mineralischen und chemischen Sonnenfiltern ist, wie Antioxidantien von innen und außen helfen können, warum Hydratation essenziell ist und noch vieles mehr.
Sonnenlicht besteht aus verschiedenen Formen elektromagnetischer Strahlung, die von der Sonne ausgesandt werden. Es ist also viel mehr als nur UVA und UVB. Die drei wichtigsten sind:
Sichtbares Licht (±40-50%)
Das ist das Licht, das wir mit dem bloßen Auge sehen können. Es besteht aus allen Farben des Spektrums: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett. Sichtbares Licht ist wichtig für unser Sehvermögen und für natürliche Prozesse wie die Photosynthese.
Infrarotes Licht (±40-50%)
Infrarot ist nicht sichtbar, aber als Wärme spürbar. Diese Strahlung ist für den größten Teil der Erwärmung deiner Haut verantwortlich, wenn du in der Sonne sitzt.
Ultraviolette Strahlung (±3%)
UV-Strahlung ist für das menschliche Auge unsichtbar, hat aber einen großen Einfluss auf die Haut. Es gibt drei Typen:
UVA (315–400 nm): dringt tief in die Haut ein, kann Hautalterung verursachen.
UVB (280–315 nm): sorgt für die Bildung von Vitamin D und kann Sonnenbrand verursachen.
UVC (100–280 nm): wird von der Atmosphäre abgehalten und erreicht die Erde nicht.

UV (Ultraviolett) ist eine Form von Licht mit einer hohen Frequenz. Das bedeutet, dass es sehr viel Energie mit sich bringt. Wenn deine Haut diese Energie nicht schrittweise absorbieren kann, kann es zu Schäden kommen. Diese Schäden nennen wir 'Verbrennung'.
Wenn du zu viel UVB-Strahlung aufnimmst, entsteht oxidativer Stress in der Haut. Das bedeutet, dass die Zellen überlastet oder beschädigt werden. Dein Körper bemerkt, dass etwas nicht stimmt, und startet eine Entzündungsreaktion, um den Schaden zu beheben oder die beschädigten Zellen zu beseitigen. Diese rote, brennende Haut nach einem Tag in der Sonne? Das ist im Allgemeinen keine gewöhnliche Rötung, sondern ein aktiver Heilungsprozess deines Körpers!
Rot werden in der Sonne bedeutet übrigens nicht, dass du automatisch einen Sonnenbrand hast. Manchmal ist es einfach ein vorübergehender Effekt erhöhter Durchblutung. Sobald Sonnenlicht deine Haut erreicht, wird Stickstoffmonoxid in den Gefäßwänden freigesetzt. Das sorgt dafür, dass sich deine Blutgefäße erweitern. Und das ist ein natürlicher Prozess, den dein Körper nutzt, um Wärme abzugeben. Die erhöhte Durchblutung ist nach einer Weile wieder verschwunden und tut nicht weh – ein Sonnenbrand bleibt länger bestehen und tut weh!
Wenn deine Haut UVB-Strahlung ausgesetzt wird, produzieren Pigmentzellen (Melanozyten) mehr Melanin: dein natürlicher Schutzschild gegen die Sonne. Diese Zunahme an Melanin sorgt dafür, dass deine Haut dunkler wird. Daher bist du nach einem Tag in der Sonne am Strand oder im Park brauner. Melanin hilft nicht nur dabei, mehr Licht zu absorbieren, sondern schützt dich auch vor Sonnenbrand und ermöglicht es deinem Körper, Sonnenlicht effizienter in Vitamin D umzuwandeln.

Sonnenlicht ist mehr als nur angenehm warm und gut für die Stimmung. Es spielt auch eine wesentliche Rolle für deine Gesundheit. Insbesondere die UVB-Strahlung im Sonnenlicht regt die Produktion von Vitamin D in der Haut an. Vitamin D ist entscheidend für mehrere Körperfunktionen, unter anderem:
Starke Knochen und Zähne: Es hilft, Kalzium aus der Nahrung besser aufzunehmen.
Ein gesundes Immunsystem: Vitamin D spielt eine Rolle bei der Abwehr von Infektionen.
Muskelfunktion und Stimmung: Ein Mangel kann zu Müdigkeit, Muskelschwäche und sogar Niedergeschlagenheit führen.
Sonnenlicht trägt also sowohl zum körperlichen als auch zum geistigen Wohlbefinden bei.
Wie viel Sonnenlicht du genau brauchst? Das ist keine One-size-fits-all-Geschichte. Es hängt von allerlei Faktoren ab.
Hauttyp: Dein Hauttyp spielt zum Beispiel eine wichtige Rolle. Hast du eine helle Haut? Dann produzierst du schneller Vitamin D, verbrennst aber auch viel früher. Dunkle Hauttypen benötigen hingegen mehr Sonne, weil das Pigment Melanin die Aufnahme von UVB-Strahlung teilweise blockiert.
Standort, Jahreszeit, Tageszeit: Auch wo du wohnst, die Jahreszeit und die Tageszeit bestimmen, wie viel Sonnenkraft deine Haut tatsächlich erreicht. Im Sommer kannst du in den Niederlanden rund um die Mittagszeit oft schon innerhalb einer Viertelstunde genug Vitamin D produzieren. Im Winter ist das anders: Die Sonne steht dann so tief, dass kaum nutzbare UVB-Strahlung ankommt. Dann ist ein Vitamin-D-Supplement meist kein überflüssiger Luxus.
Alter und Lebensstil: Darüber hinaus spielen auch Alter und Lebensstil eine Rolle. Mit zunehmendem Alter nimmt deine natürliche Vitamin-D-Produktion ab. Und wer hauptsächlich drinnen sitzt oder bedeckende Kleidung trägt, bekommt schlicht weniger Sonne auf die Haut.
Es dreht sich also alles um die richtige Balance: genug Sonne für deine Gesundheit, aber nicht so viel, dass deine Haut dadurch Schaden nimmt.

Kleidung und Schatten sind dein bester Schutz: Sonnencreme hilft, aber deine Haut wirklich gut zu schützen beginnt mit bedeckender Kleidung, einem Hut und dem regelmäßigen Aufsuchen von Schatten. Besonders während der heißesten Stunden des Tages ist dies am wirkungsvollsten.
Vermeide die Sonne während der Stoßzeiten: Zwischen 11.00 und 15.00 Uhr ist die Sonne am stärksten. Die Gefahr eines Sonnenbrands ist dann am größten. Plane Outdoor-Aktivitäten lieber am Morgen oder Nachmittag, wenn die Sonne milder ist.
Lass deine Haut sich an die Sonne gewöhnen: Gehst du in den Urlaub und hat deine Haut dieses Jahr noch nicht viel Sonne abbekommen? Lass deine Haut sich in Ruhe akklimatisieren: Beginne mit kurzen Sonnenphasen und steigere dies allmählich. So gibst du deiner Haut die Möglichkeit, ihre natürliche Abwehr (wie die Pigmentbildung) in Gang zu setzen, ohne sie direkt zu überlasten.
Geh auch ohne Sonnenschutz in die Sonne: Sonnencreme blockiert die Produktion von Vitamin D, aber verhindere Sonnenbrand!
Verwende mineralische Filter wie Zinkoxid bei längerer Sonneneinstrahlung.
Nach einem Tag draußen kann sich deine Haut straff oder schuppig anfühlen. Das liegt daran, dass Sonnenlicht oxidativen Stress verursacht, bei dem freie Radikale freigesetzt werden. Deine Haut reagiert mit beschleunigter Zellteilung und verliert dabei Feuchtigkeit und Lipide. Die Folge: eine gestörte Hautbarriere und eine trockenere Haut.
Aftersun ist kein überflüssiger Luxus, sondern ein wesentlicher Bestandteil deiner Hautpflege. Auch wenn du keinen Sonnenbrand hast, braucht deine Haut Unterstützung. Es hilft deiner Haut, sich zu erholen und Feuchtigkeit wieder aufzufüllen.
Ein gutes Aftersun:
feuchtigkeitsintensiv: zum Beispiel mit Feuchthaltemitteln wie Aloe Vera, Glycerin und/oder einem Hydrosol
Beruhigt mit Pflanzenextrakten wie Lavendel oder Kamille
Stellt die Hautbarriere mit pflegenden Ölen oder Buttern wie Jojobaöl oder Sheabutter wieder her
Neutralisiert freie Radikale durch Antioxidantien wie Vitamin E oder C.
Was tun Antioxidantien eigentlich?
Sowohl von außen als auch von innen sind Antioxidantien wichtig, um deine Haut vor freien Radikalen zu schützen. Antioxidantien sind natürliche Schutzhelfer und helfen, freie Radikale unschädlich zu machen, reduzieren den Schaden von innen heraus und unterstützen den Heilungsprozess.
Was kannst du selbst tun? Iss ausreichend Gemüse und Obst!
Vitamin C: Zitrusfrüchte, Paprika, Kiwi, Erdbeere und Brokkoli
Vitamin E: Nüsse, Samen, Avocado, pflanzliche Öle
Betacarotin: Karotten, Süßkartoffel, Spinat
Lycopin: Tomaten (gekocht), Wassermelone, rote Paprika
Astaxanthin: Lachs, Garnelen
Polyphenole: grüner Tee, Blaubeeren, Kakao, Kurkuma
Selen: Paranüsse, Ei, Thunfisch, Sonnenblumenkerne
Zink: Kürbiskerne, Austern, Eier, Kichererbsen
Omega-3: fetter Fisch, Leinsamen, Chiasamen, Walnüsse.

SPF steht für Sun Protection Factor und gibt an, wie gut eine Sonnencreme gegen UVB-Strahlung schützt. Die Zahl sagt etwas darüber aus, wie lange du in der Sonne bleiben kannst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, verglichen mit deiner ungeschützten Haut.
Achtung: SPF sagt nichts über den Schutz gegen UVA-Strahlung aus. Dieser Schutz muss separat auf der Verpackung angegeben sein. In den Niederlanden muss der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des angegebenen SPF betragen. Also bei SPF 30 mindestens UVA10. Selbst bei einem hohen SPF bist du also nicht vollständig vor UV-Strahlung geschützt.
Warum muss man alle 2 Stunden nachcremen?
Sobald du Sonnencreme aufgetragen hast, beginnt der Schutz langsam nachzulassen. Wie schnell das passiert, hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Intensität der Sonne, welcher Sonnenfilter verwendet wurde und was du tust (Schwimmen, Schwitzen, Reiben beschleunigt den Schutzverlust).
SPF 30 und SPF 50 – ist das wirklich ein so großer Unterschied?
Es scheint, als würde SPF 50 viel besser schützen als SPF 30, aber in der Praxis ist der Unterschied kleiner als du denkst.
SPF 15 blockiert ungefähr 93% der UVB-Strahlung
SPF 30 blockiert ungefähr 97%
SPF 50 kommt auf etwa 98%
Der Unterschied zwischen SPF 30 und 50 beträgt also nur etwa 1% zusätzlichen Schutz gegen UVB-Strahlung.
Wie viel Sonnencreme solltest du verwenden?
SPF-Werte basieren auf idealen Laborbedingungen mit einer bestimmten Crememenge (lies: sehr viel Creme). Im Allgemeinen tragen Menschen viel zu wenig auf, wodurch du deutlich weniger Schutz bekommst als auf der Verpackung angegeben.
Um den tatsächlichen SPF-Schutz zu erhalten, der auf dem Produkt angegeben ist, musst du 2 mg/cm2 auf die Haut auftragen. Das entspricht etwa 5 ml für Gesicht und Hals und etwa 30 ml für den Rest des Körpers (konservativ geschätzt) pro Anwendung.
… und pro Tag?
Wenn du dich an die Empfehlung hältst, alle 2 Stunden neu einzucremen, kommst du bei einem ganzen Tag draußen zwischen 10:00 und 18:00 Uhr auf eine Eincremefrequenz von 4×.
4×35ml = 140 ml pro Tag pro Person (Erwachsener).
Schaffst du das?
Was, wenn du weniger cremst?
Fast niemand erreicht diese Mengen. Oft kommen wir nicht einmal an die Hälfte heran. Wenn du nur die Hälfte von dem aufträgst, was nötig ist, bekommst du viel weniger Schutz als du denkst. Zum Beispiel:
SPF 30 mit zu wenig Creme = effektiv nur SPF 10–15
Du bekommst schneller einen Sonnenbrand als erwartet, obwohl du dich eingecremt hast.

Diese Frage bekommen wir oft – und das zu Recht. Wir verstehen sehr gut, dass du nach einer Sonnencreme suchst, die 100% natürlich, sicher für deine Haut und gleichzeitig umweltfreundlich ist. Die kurze Antwort? Wir würden sie gerne herstellen, aber es ist technisch eine echte Herausforderung.
Die natürlichen Sonnenfilter, die wirksam sind und in Europa zugelassen sind, sind Zinkoxid und Titandioxid. Wir entscheiden uns bewusst für Zinkoxid, da es einen breiteren UV-Schutz bietet (UVA und UVB) und häufig besser von empfindlicher Haut vertragen wird. Aber... Zinkoxid in eine stabile und angenehm streichfähige Creme zu verarbeiten ist weit komplexer als es scheint.
Zinkoxid ist ein feines weißes Pulver, das sich jedoch nicht von selbst gleichmäßig in einer Creme verteilt. Wenn es nicht auf die richtige Weise dispergiert (verteilt) wird, erhält man:
Ungleichmäßigen UV-Schutz
Ein Produkt, das sich streifig, körnig oder "schwer" anfühlt
Weißen Schleier, Flecken auf der Haut oder der Kleidung
Dafür wird spezialisierte Dispergierausrüstung benötigt, die wir derzeit nicht im Haus haben.
Bei Natural Heroes entwickeln und produzieren wir alles in-house. Das ist eine bewusste Entscheidung, damit wir die vollständige Kontrolle über die Qualität, die Zutaten und die Nachhaltigkeit unserer Produkte behalten. Aber es bedeutet auch, dass wir keinen Zugang zu industriellen Sonnencreme-Fabriken oder spezialisierten Beschichtungstechniken für Zinkoxid haben.
Sonnencreme gibt es in allen Formen und Variationen – von Sprays bis hin zu Sticks, mit mineralischen oder chemischen Filtern und von LSF 15 bis 50+. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen all diesen Optionen? Grob lassen sie sich in drei Kategorien einteilen.
Sonnenschutz mit mineralischen UV-Filtern
Sonnenschutz mit chemischen UV-Filtern
Sonnenschutz mit einer Kombination aus beidem (hybrid)
Wirksame Filter: Zinkoxid und Titandioxid
Wirkungsweise: Diese Filter verbleiben auf der Haut und wirken wie kleine Spiegel, die UV-Strahlung reflektieren und streuen.
Vorteile:
Wirkt sofort: Der Schutz beginnt, sobald du ihn aufträgst.
Breitspektrum: Schützt sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen.
Geringeres Irritationsrisiko: Verbleibt auf der Haut und wird häufig gut vertragen, selbst von empfindlicher Haut.
Stabil im Sonnenlicht: Verliert unter UV-Einfluss weniger schnell an Wirksamkeit.
Umweltfreundlicher: Baut sich schneller in der Umwelt ab und ist sicherer für Korallenriffe.
Nachteile:
Schwere Textur: lässt sich oft schwerer verteilen und fühlt sich schwerer auf der Haut an
Weißer Schleier: Besonders bei hohen LSF-Werten auf der Haut und auf (dunkler) Kleidung sichtbar.
Regelmäßiges Nachauftragen: Der Schutz nimmt durch Reiben oder Wasserkontakt ab, daher ist Nachcremen wichtig.
Und dafür gibt es eine Lösung… Nano-Zinkoxid.

Um das Problem des weißen Schleiers auf der Haut zu reduzieren, zerkleinern Hersteller die aktiven UV-Filter in Sonnencremes manchmal zu winzigen Partikeln. Diese nennen wir Nanopartikel. Indem Zinkoxid auf Nanogröße verkleinert wird, lässt sich der Filter leichter verteilen und hinterlässt keinen weißen Film mehr.
Vorteile von Nano-Zinkoxid:
Hinterlässt keinen weißen Schleier auf der Haut
Leichter und gleichmäßiger auftragbar
Effektiver UVA- und UVB-Schutz
Nachteile von Nano-Zinkoxid:
Umweltrisiko beim Abspülen: Nano-Zink kann für Wasserorganismen wie Plankton, Fische und Korallen schädlich sein. Der Grad der Sicherheit hängt davon ab, wie das Nanopartikel geformt und beschichtet ist. Bei korrekter Anwendung und sicherer Beschichtung gilt Nano-Zinkoxid als relativ sichere Wahl!
Wusstest du: Nano-Zinkoxid besteht aus Partikeln zwischen 1 und 100 Nanometern. Zum Vergleich: Ein Menschenhaar ist ungefähr 80.000 Nanometer dick. Das ist also wirklich mikroskopisch klein
.
Wirksame Filter: u. a. Oxybenzone, Octinoxate (Ethylhexyl Methoxycinnamate), Avobenzone, Octocrylene, Tinosorb S(bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine), Octisalate
Wirkung: Chemische Sonnenfilter wirken, indem sie UV-Strahlung absorbieren und in Wärme umwandeln, anstatt sie zu reflektieren (wie mineralische Filter es tun). Da jeder Filter nur einen Teil des UV-Spektrums abdeckt, werden häufig mehrere in einem Produkt kombiniert, um einen Breitspektrum-Schutz zu erzielen.
Vorteile:
Kein weißer Schleier: Sie ziehen vollständig in die Haut ein.
Leicht und komfortabel: Die Textur ist meist dünn und geschmeidig
Keine Flecken auf der Kleidung: Da sie nicht auf der Haut liegen bleiben, färben sie weniger schnell ab.
Nachteile:
Reizungen und Allergien: Einige Filter, wie Oxybenzone und Octocrylene, können Hautreaktionen auslösen. Besonders wenn sie unter dem Einfluss von UV-Licht in Stoffe umgewandelt werden, die Reizungen oder sogar Allergien hervorrufen. Die chemischen Sonnenfilter, die wir dir empfehlen zu meiden, haben wir unten aufgeführt.
Aufnahme in den Körper: Chemische Filter bleiben nicht brav auf deiner Haut. Sie werden teilweise aufgenommen und gelangen manchmal sogar in deinen Blutkreislauf.
Einige davon scheidest du einfach wieder aus, andere reichern sich jedoch an. Spuren bestimmter Filter (Oxybenzone) wurden sogar in Fettgewebe und Muttermilch gefunden.
Mögliche hormonelle Auswirkungen: Es gibt Hinweise darauf, dass einige Filter Einfluss auf deine Hormone haben können, besonders bei langfristiger Anwendung. Die Forschung läuft noch, aber es gibt durchaus Anlass zur Sorge.
Einwirkzeit erforderlich: Du musst sie 20 bis 30 Minuten vorher auftragen. Kurz am Strand eincremen und ab in die Sonne? Das funktioniert mit diesen Filtern also nicht wirklich.
Umweltauswirkungen: Chemische Filter bauen sich in der Umwelt schlecht ab und reichern sich im Meerwasser und in den Geweben von Meerestieren an. Oxybenzone ist zum Beispiel ein Sonnenfilter, der Korallen abbaut! Hawaii hat diesen Filter seit 2021 verboten.
Diese Sonnenfilter empfehlen wir dir zu meiden: Oxybenzone (Inci: Benzophenone-3), Sulisobenzone (Inci: Benzophenone-4), Homosalate (Inci: Homomenthyl Salicylate), Octinoxate (Inci: Ethylhexyl Methoxycinnamate), Octocrylene
(Inci: Octocrylene), Avobenzone (Inci: Butyl Methoxydibenzoylmethane)

Reef-freundliches Siegel
Hoewel er wél wordt nagedacht over officiële regels rondom het “reef-friendly” label, is het op dit moment vooral nog een marketingterm zonder strenge regelgeving. Wat kun je dan wél doen?
Triff bewusste Entscheidungen, aber vor allem: Verhindere, dass Sonnenschutz ins Meer gelangt. Trage zum Beispiel UV-Schutzkleidung und suche zwischen dem Schwimmen regelmäßig den Schatten auf. Das ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch für deine Haut.
Wirksame Filter: Zinkoxid oder Titandioxid kombiniert mit z. B. Avobenzon, Octocrylen oder Homosalat
Wirkung: Kombination aus dem Absorbieren von UV-Strahlung und deren anschließender Umwandlung in Wärme sowie dem Reflektieren von UV-Strahlung.
Vorteile:
Wirkt direkt nach dem Auftragen, wird von empfindlicher Haut meist gut vertragen
Breitspektrum-Schutz: Kombination aus Filtern sorgt für vollständige Abdeckung
Weniger weißer Schleier, trotz Kombination mit Zinkoxid
Nachteile:
Mögliche Hautreaktionen (wenngleich weniger als bei rein chemischen Sonnenfiltern
Umweltauswirkungen: abhängig von den gewählten chemischen Filtern
Achte genau auf das Etikett
Der Begriff "Mineral-Sonnenschutz" erweckt oft den Eindruck, dass das Produkt ausschließlich Zinkoxid oder Titandioxid enthält. Aber Achtung: Einige Marken verwenden diesen Begriff auch, wenn nur ein bisschen Mineralfilter enthalten ist und fügen daneben ganz normale chemische Filter hinzu.
Tipp: schau immer auf die Zutatenliste wenn du ein wirklich vollständig mineralisches Produkt möchtest. Achte dabei besonders auf das Vorhandensein von Stoffen wie Oxybenzon, Octocrylen oder Avobenzon.
Quellen:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27131753
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26616753
https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2759002
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4997468/https://enveurope.springeropen.com/articles/10.1186/s12302-021-00515-w
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK532266/
https://bond.edu.au/thinking-steps/health-matters/can-blue-light-from-your-phone-harm-your-skin#
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022202X15349307#
https://www.midwesterndoctor.com/p/dermatologys-disastrous-war-against-f81
https://www.mdpi.com/2076-3921/11/8/1484#
https://academic.oup.com/carcin/article-abstract/34/5/1144/2463125
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ics.12728#
https://www.nature.com/articles/s41598-022-13399-4.pdf
https://www.fda.gov/news-events/fda-brief/fda-brief-fda-announces-results-second-sunscreen-absorption-study
Geschrieben von: Helena