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Ein strahlendes Lächeln und frischen Atem wollen wir natürlich alle. Deshalb putzen wir uns die Zähne mit Zahnpasten, die eine Pfefferminzexplosion auslösen und die neuesten Whitening-Technologien enthalten für blendend weiße Zähne.
Aber wie natürlich sind diese Zahnpasten und welchen Effekt hat das auf unsere Gesundheit? Lies weiter für mehr Informationen und wie du auch auf natürliche Weise ein strahlend weißes Lächeln bekommen kannst!
Mehrmals täglich geben wir das Zeug in unseren Mund. Weil wir es nicht essen, denken wir, dass es nichts schaden kann, aber unvermeidlich schlucken wir doch gelegentlich etwas Zahnpasta.
Vielleicht noch wichtiger: Viele Stoffe werden gerade blitzschnell über die Mundschleimhaut in unseren Blutkreislauf aufgenommen. Das ist auch der Grund, warum beispielsweise homöopathische Kügelchen unter der Zunge eingenommen werden können, und in der regulären Medizin bei einem (drohenden) Herzinfarkt ein Pillechen oder Spray unter die Zunge gegeben wird. Womit du putzt, ist also durchaus von Bedeutung.
Viele kommerzielle Zahnpasten enthalten schädliche Stoffe und künstliche Süßungsmittel. So steht sogar eine Warnung für Fluorid auf der Verpackung: "Für Kinder unter sechs Jahren nicht mehr Zahnpasta als die Größe einer Erbse verwenden. Dafür sorgen, dass sie so wenig Zahnpasta wie möglich schlucken. Einen (Zahn-)Arzt aufsuchen, wenn dein Kind Fluorid in einer anderen Form verwendet."
Fluorid
Fluorid wird verwendet, um den Zahnschmelz zu härten und Karies vorzubeugen. Es gibt jedoch zunehmend Aufruhr darüber. Es ist bekannt, dass es Fluorose verursachen kann, wodurch sich die Zähne gelb verfärben, Grübchen in den Zähnen entstehen und sie sogar so hart werden, dass sie abbröckeln. Fluorid wird auch als Bestandteil von Rattengift verwendet.
Sodium Lauryl Sulfate
Natriumlaurylsulfat ist ein Reinigungsstoff und wird verwendet, um Zahnpasta so schön schäumend zu machen, kann jedoch auch reizend wirken und das Gleichgewicht deiner Haut und Schleimhäute ernsthaft stören.
Glycerin
Glycerin ist im Grunde ein natürlicher Inhaltsstoff, gegen den wenig einzuwenden ist, legt jedoch eine Schutzschicht über unsere Zähne. Das klingt großartig, nur sind deine Zähne dadurch nicht mehr in der Lage, essentielle Mineralien aufzunehmen, die gerade für einen guten Aufbau notwendig sind.
Alumina
In manchen Zahnpasten wird sogar Aluminium verwendet. Aluminium hat einen sehr negativen Einfluss auf unsere Nervenzellen.
Also gar nicht so harmlos.. Welche Zahnpasta kannst du danndurchaus verwenden? Im Naturkostladen findest du Zahnpasten, die meist frei von Fluorid sind. Leider enthalten diese häufig dennoch Stoffe wie SLS und Glycerin. Und diese natürlichen Zahnpasten sind oft eher teuer (wobei wir natürlich gerne etwas mehr für unsere Gesundheit ausgeben).
Es gibt genug natürliche Zahnpasten, die wirklich gut sind, aber studiere dann zuerst die Zutatenliste.
Nach so einer Geschichte verstehst du es vielleicht schon: Ich wollte eine essbare, natürliche Zahnpasta. Nach etwas Googeln und Herumstöbern in meinen Küchenschränken hatte ich die perfekten Zutaten für eine natürliche und gesunde Zahnpasta beisammen. Hast du das noch nicht zu Hause? Bestell es dann hier und du kannst sofort loslegen. Mit nur 2 Zutaten stellst du schnell und einfach eine gute Zahnpasta her, die deine Zähne pflegt und frischen Atem verleiht!
5 Esslöffel biologisches extra natives Kokosöl
5 Esslöffel Backpulver (= Natron; Natriumbicarbonat)
Optional kannst du noch hinzufügen:
Lebensmittelechtes ätherisches Öl, zum Beispiel Pfefferminze (für frischeren Atem)
1 Esslöffel keltisches Meersalz (als Mineralienbooster)
Ein paar Tropfen Stevia-Extrakt oder Xylitol, für einen süßen Geschmack, der deine Zähne nicht angreift

Für mich ist das das perfekte Verhältnis. Du kannst selbst ausprobieren, was du am angenehmsten findest.
Kokosöl im Wasserbad schmelzen
Backpulver einrühren (und eventuell ätherisches Pfefferminzöl und Meersalz, falls du das verwendest)
Aushärten lassen, danach noch einmal kräftig rühren
In ein (Glas-)Gefäß füllen
Ran ans Zähneputzen!
Schöpfe vor jedem Zähneputzen einen kleinen Teelöffel aus dem Tiegel und gib ihn auf deine Zahnbürste oder direkt in den Mund. Nach dem Putzen fühlen sich deine Zähne herrlich sauber und glatt!
Achtung: Spuck das Kokosöl nicht ins Waschbecken, sondern direkt in den Mülleimer. Das Kokosöl kann nämlich bei niedrigeren Temperaturen fest werden und anschließend den Abfluss verstopfen.
Kokosöl
Kokosöl ist zu Recht ein Wundermittel, das du für viele Dinge verwenden kannst. Kokosöl hat eine reinigende Wirkung, vor allem aufgrund des Bestandteils Laurinsäure.
Baking soda
Schon wieder so ein Produkt mit unendlich vielen Anwendungsmöglichkeiten (nicht zu verwechseln mit Backpulver). Es absorbiert unangenehme Gerüche und hat ebenfalls eine reinigende Wirkung.
Es neutralisiert den pH-Wert im Mund, wodurch dein Gebiss besser geschützt wird.
Viele Menschen befürchten, dass durch den Scheuerwirkung der Zahnschmelz beschädigt wird. In vielen Zahnpasten werden (Plastik-)Schleifmittel verwendet, vor allem in den Whitening-Varianten.
Aus Untersuchungen hat sich ergeben, dass die Scheuerwirkung von Baking soda nicht stärker ist als die von "normalen" Zahnpasten. Baking soda ist sogar der Hauptinhaltsstoff von Parodontax Zahnpasta. Möchtest du noch mehr von den Vorteilen profitieren, mach dann Oil-Pulling mit Kokosöl!
Putz deine Zähne mal mit aktivierter Kohle (auch bekannt von Norit). Jetzt höre ich dich denken: 'Äh, ist das nicht für..?' Ja, es wird bei Durchfall und (Lebensmittel-)Vergiftungen eingesetzt, kann aber auch ausgezeichnet als Whitener funktionieren!
Es hilft, Flecken zu entfernen, und wirkt gegen Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Rauchen. Es sieht vielleicht etwas beängstigend aus – dein ganzer Mund schwarz –, aber zum Glück spült sich alles wieder weg und sind deine Zähne nach dem Putzen etwas weißer (das Waschbecken leider nicht). Es färbt ziemlich stark, also putz vorsichtig.
Du kannst auch etwas aktive Kohle unter deine DIY-Zahnpasta mischen, für einen extra Whitening-Effekt.
Hast du schon einmal mit selbstgemachter Zahnpasta experimentiert? Erzähl uns unten von deinen Erfahrungen!
Autorin: Hannah van der Horst