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Das Arbeiten mit Sheabutter in Rezepten kann verschiedene Herausforderungen mit sich bringen. In diesem Blog liest du alle Tipps & Tricks, um diese Herausforderungen zu vermeiden. Außerdem teilen wir 3 verschiedene Rezepte, die du in weniger als 10 Minuten zubereiten kannst.
Wir erhalten täglich viele Fragen zu Sheabutter.
Warum ist mein Sheabutter-Rezept so körnig?
Wie mache ich Rezepte mit Sheabutter, die sich weniger fettig und klebrig auf der Haut anfühlen
Wie überdecke ich den nussigen Geruch von Sheabutter? (Denn ehrlich gesagt, nicht jeder mag den bekannten Sheabutter-Geruch)
Wie verarbeitest du Sheabutter in einem Rezept?
In diesem Blog liest du die Antwort auf diese Fragen.
Als ich gerade anfing zu formulieren, hatte ich eigentlich nur Sheabutter, ein paar Öle, ätherische Öle und ein paar Wachse, und ich verwendete alles, was ich zu Hause im Schrank hatte. Wie fast jeder DIY-er begann ich nicht mit Emulsionen, pH-Messungen und komplizierten Rezepten. Ich war und bin immer noch ein großer Fan von wasserfreien Formulierungen. Da ich selbst eine empfindliche Haut habe, funktionieren wasserfreie Produkte am besten für mich. Es beruhigt meine Haut, hält sie geschmeidig und hydratisiert und ebnet meine Haut. Seit ich schwanger bin (schon fast 6 Monate!), bin ich auf eine vollständig wasserfreie Skincare-Routine umgestiegen, weil ich so viele reizende Stoffe wie möglich vermeiden und meinem Körper und meinem kleinen Mädchen in meinem Bauch die bestmögliche Pflege geben möchte.
- Malou

Körnige Sheabutter – damit sind die meisten, die schon einmal ein Rezept mit Sheabutter gemacht haben, vertraut. Sheabutter neigt dazu, in Rezepten körnig zu werden. Warum passiert das? Sheabutter besteht aus verschiedenen Fettsäuren, die bei bestimmten Temperaturen unterschiedlich reagieren. Sheabutter besteht aus:
Palmitinsäure: 4%
Stearinsäure: 38%
Ölsäure: 49%
Linolsäure: 5%
Stearinsäure und Palmitinsäure sind gesättigte Fettsäuren. Sie sind bei Raumtemperatur fest, also erstarrt. Ölsäure und Linolsäure sind ungesättigte Fettsäuren. Diese sind bei Raumtemperatur flüssig.
Die Kombination dieser verschiedenen Fettsäuren kann dazu führen, dass Sheabutter in bestimmten Rezepten körnig wird. All diese Fettsäuren haben nämlich unterschiedliche Schmelz- und Erstarrungstemperaturen. Der Abkühlungsprozess spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Konsistenz von Sheabutter.
Wenn Sheabutter zu langsam abkühlt, zum Beispiel wenn du sie bei Raumtemperatur stehen lässt, erstarrt die Stearinsäure zuerst. Dadurch entstehen kleine Kristalle, die sich schließlich durch die gesamte Mischung verteilen und so ein körniges Endresultat entstehen lassen. Um dies zu verhindern, ist es wichtig, Sheabutter schnell abzukühlen und dabei ständig zu rühren.

Wir bekommen oft die Frage, wie man ein Rezept mit Sheabutter machen kann, das sich leicht auf der Haut anfühlt. Denn morgens eine halbe Stunde lang mit einem schweren Öl auf der Haut herumlaufen zu müssen ist nicht wirklich angenehm. Außerdem kann es Flecken auf der Kleidung hinterlassen und dazu führen, dass sich die Haut klebrig anfühlt. Nicht wirklich schön.
Ob ein Rezept leicht wird, hängt größtenteils von der Menge Sheabutter ab, die im Rezept verarbeitet wird. Wenn der Großteil des Rezepts aus Sheabutter besteht, wird das Endresultat wahrscheinlich eine ähnliche Konsistenz wie reine Sheabutter haben.
Es gibt Möglichkeiten, wasserfreie Rezepte mit Sheabutter zu machen, die sich leicht auf der Haut anfühlen.
Um die Fettigkeit von Sheabutter entgegenzuwirken, kannst du Arrowrootpulver, Stärke oder Kolloidales Hafermehl verwenden. Im Oat & Shea Fluff Rezept findest du diese ebenfalls. Diese Zutaten sorgen dafür, dass die Butter samtig weich und weniger fettig auf der Haut wirkt, sodass du beim Auftragen ein luxuriöses Gefühl erlebst.
Für aufgeschlagene Body Butter Rezepte kannst du Mangobutter oder Kokumbutter mit Sheabutter mischen. Mangobutter fühlt sich leichter auf der Haut an als Sheabutter und wird leichter von der Haut aufgenommen.
Du kannst auch einen Sheabutter Bar herstellen. Füge dann etwas Wachs oder Fettalkohol sowie einige andere harte Buttern hinzu, um ihn fest zu machen. Auf diese Weise trägst du nicht zu viel auf einmal auf, wodurch es sich viel weniger fettig anfühlt.

Sheabutter hat einen rauchigen, nussigen Geruch. Manche Menschen lieben ihn, andere empfinden ihn als sehr unangenehm und finden, dass er sogar nach Bauernhof oder Ziege riecht.
Es darf jedoch keinen sauren oder scharfen Geruch haben. Das bedeutet nämlich, dass die Samen während des Herstellungsprozesses nicht richtig getrocknet wurden, was einen unangenehmen Geruch zur Folge hat.
Zunächst könntest du den Geruch maskieren, indem du eine Mischung aus unraffinierter Shea Butter und raffinierter Shea Butter verwendest. Raffinierte Shea Butter hat keinen Eigengeruch. Du kannst sie auch mit Mangobutter mischen, um den Geruch zu reduzieren.
Oder füge ätherische Öle hinzu. Besonders blumige, krautige und zitrusartige Öle eignen sich hierfür am besten. Du kannst zum Beispiel eine Kombination aus Zitrone, Shea und Vanille herstellen. Das ergibt einen herrlich luxuriösen Duft.
Hast du noch Fragen zu Shea Butter? Dann lass es uns wissen unter support@naturalheroes.nl